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07.09.2008

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Einsatz - 21.10.1864 Drucken E-Mail

21.10.1864, Abends (KIRCHENCHRONIK entnommen)

Auf der oberen Freiheit, Haus Nr. 33, brach ein Feuer bei der Witwe Waldon und dem ihrer Kinder gehörendes Grundstück aus. Da schnell und ausreichend Hilfe geleistet wurde, blieb das Feuer nur auf das Wohnhaus beschränkt. Die Witwe war nicht zu Hause.

Aber schon bei dem Ausräumen des brennenden Hauses stieg der Verdacht, "BRANDSTIFTUNG"

Dieser Verdacht wurde zur Gewissheit, als man nach ein paar Tagen, im Mühlweg, in der Nähe der Bärlochsmühle, im Fichtendickicht verschiedene Sachen (Bekleidungsstücke), die der Witwe Waldon gehörten, im dichten Unterholz gefunden hatte. Als die Witwe Waldon nach einigen Tagen ins Dorf zurück kehrte, wurde sie von den Einwohnern mit allerlei Schimpfreden als Brandstifterin in Empfang genommen. Auch ihr Liebhaber und Komplize Martin Severi, der der Hauptschuldige an dem Brand war, wurde von der empörten Menge beschimpft. Beide wurde nach Stolberg, in das Gefängnis gebracht. Sie und ihr Komplize wurden zu 12 Jahren Zuchthaus verurteilt.

 

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